Posa im 21. Jahrhundert

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Posa ist kulturhistorisch eng mit der Region und der SteingravurStadt Zeitz verbunden. In seiner über 1000 jährigen Geschichte war es über lange Zeit als slawische Burg und Benediktiner-Kloster ein wichtiger sozialer und kultureller Ort für die Region. Zeitz erlebte die Zeit der Bischöfe, der Herzöge und die der Industrialisierung. Jetzt, am Beginn des 21. Jahrhunderts, steht die Stadt Zeitz, wie viele der anderen Gemeinden in Mitteldeutschland vor großen Herausforderungen. Als traditioneller Industriestandort, der an Bedeutung verlor, war und ist Zeitz zu Veränderungen gezwungen. Nach den Abwanderungswellen der 1990er Jahre in der Bevölkerung, kommt auf diese Region eine negative demografische Entwicklung zu. Es ist schwierig und oft undankbar in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Verantwortung für eine Gemeinde oder
eine Region zu übernehmen. Aber es bestehen zweifellos Möglichkeiten, auch wenn diese zunächst wirkungslos erscheinen mögen.

Wir sind bereit, mit persönlichem Engagement, unserem Wissen, unserer Arbeit und auch unseren finanziellen Mitteln positiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken. Wir denken, was im Großen werden soll, muss im Kleinen wachsen. Das wird nicht heute und morgen sein, aber in ein bis zwei Jahren wird sich bereits zeigen, was möglich ist und sein kann. Wir sind bereit, mit unseren Familien und Kindern nach Zeitz zu kommen und auf Posa zu leben und zu arbeiten. Wir möchten diese Herausforderung annehmen, damit das Kloster Posa wieder ein Ort zum Leben aber auch ein Ort für die Menschen der Region wird. Wir haben Ideen und Visionen. Das verlangt Mut und Tatkraft, aber auch Sensibilität und Empathie und natürlich Geduld.

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