POSA verändert: 1. Platz beim Demografie-Preis Sachsen-Anhalt

 

Die Alterung der Gesellschaft, der Wegzug des gut ausgebildeten Nachwuchs, die Verödung ländlicher Gebiete und Kleinstädte – das alles steht für den demografischen Wandel, von dem Sachsen-Anhalt besonders betroffen ist.
Dieser Wandel fordert ein gesellschaftliches Umdenken, das insbesondere in der Mitte der Bevölkerung stattfinden muss. Einige dieser bürgerlichen „Umdenker“ wurden am 23. November in der Staatskanzlei Magdeburg mit dem Demografie-Preis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr vergeben wird. POSA durfte sich dabei über den 1. Platz in der Kategorie „Verändern: Lebensfreude in Stadt und Land“ freuen.

 

Angesichts der vielfältigen Veranstaltungen auf POSA im vergangenen Jahr – vom Willkommensfest „Kultursalat“ im Mai bis hin zur Apfelernte auf der Streuobstwiese im Oktober – bemerkte Laudatorin Susanne Eva Dörrwand, dass sie es erstmals in ihrem Leben als bedauerlich empfand, nicht in der Nähe von Zeitz zu wohnen. Als Begründung für die Vergabe des ersten Platzes an die Kulturstätte nannte die Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer Magdeburg zudem:

„Ihre Professionalität, Ihre Tatkraft, Ihre Kreativität, Ihr Miteinander, das in die Idee fließt, „Wohnen und Wirken“ wie einst im Kloster, zusammenzuführen, sind in dieser Form und in der Region einmalig, außergewöhnlich und wegweisend.

Sie leisten damit in einer strukturschwachen Region wirkliche „Raum-Pionierarbeit“ und sind mittlerweile auch Sinnbild für das öffentliche Einstehen und Werben für ein friedliches Miteinander, Toleranz und Lebensfreude. Und neben all der konkreten Arbeit erzählen Sie wirkungs- und eindrucksvoll davon und nutzen das Internet, Facebook und Co. für den medialen Transport Ihrer Ideen und Angebote.“

Wir freuen uns wirklich sehr über diese offizielle Anerkennung unseres Engagements und geben das Dankeschön gleichzeitig weiter an unsere vielen Helfer und Unterstützer, ohne die das Projekt POSA nicht möglich wäre.