Vermarktung & Gastronomie

Willkommen auf dem Weinhof Kloster Posa

 

Besuchen Sie unseren gemütlich ruhigen Weinhof mit Weinterasse in herrlicher Naturkulisse! Folgen Sie der Beschilderung vor dem ehemaligen Kloster POSA auf die Rückseite des Bergsporns. Dort werden Sie begrüßt von der Sachsensäule und einem ersten Blick auf unsere Rebstöcke.

Die Weinkarte hält für Sie die Weißweine Weißburgunder, Riesling und Kernling, sowie die Rotweine Spätburgunder, Dornfelder und Regent, außerdem einen Riesling Sekt bereit. Einige Weine können Sie zudem je nach Verfügbarkeit in verschiedenen Ausbaustufen verkosten (trocken, Halb trocken oder lieblich)

Unsere ÖFFNUNGSZEITEN sind in den Zeiträumen:

April-Juni sowie August-September: jeden Samstag und Sonntag von 12:00-17:00

 

  • Gern organisieren wir auf Vorbestellung eine Weinverkostung mit historischer Führung über das ehemalige Klostergelände und Speisenangebot.
  • Oder schauen Sie an den Wochenenden spontan auf unserer Weinterasse vorbei.
  • Nutzen Sie einen der offenen Sonntage des Klosters, um das gesamte Areal zu entdecken.
  • Weitere Gelegenheiten uns kennen zu lernen sind der jährlich im Herbst stattfindende Tag des offenen Denkmals oder das traditionelle An- und Abradeln auf der „Weinroute Weiße Elster“ am 1. Mai und 3. Oktober ab 9 Uhr mit Frühstück und Wein.
  • Auf dem Zeitzer Weinfest und dem Zeitzer Zuckerfest begrüßen wir Sie auch recht herzlich mit einem Stand.
  • Selbstverständlich können Sie unsere Weine in Flaschen direkt vor Ort oder auf unseren Veranstaltungen beziehen.

 

 

Anfragen für Weinverkostungen und Weinverkauf richten Sie bitte per Mail an weinhof(at)kloster-posa.de.

20 Jahre Weinhof Kloster POSA in Zeitz
(1997 – 2017)

Was bedeuten schon 20 Jahre Weinhof……? Einerseits ist es heute eine lange Zeit, verglichen mit 350 Jahren Secundogenituren Zeitz-Weißenfels-Merseburg, nur ein kurzer Zeitraum. Der Wein aber ist viel älter! Er ist Begleiter des Menschen von Anbeginn. Ina Kühn, Brigitta und Norbert Hörig sowie Günter Albrecht hatten 1997 die Idee die Zeitzer Weinlandschaft
auf Kloster POSA wieder aufleben zu lassen und mit dem seit 1776 eingestellten Weinbau neu zu beginnen.
Jede Gemeinde ist stolz auf typische Eigenprodukte. In Zeitz galt einmal der Spruch: ,,Bleib heimattreu, trink Oettlerbräu”. Das ist lange her! Heute ist Zeitz wieder eine Weinstadt innerhalb des Weingebietes, Saale-Unstrut. Es entstand die „Weinroute“ an der Weißen Elster, die Zeitz mit Leipzig verbindet.

Aus dem Sichtwinkel des Naturbetrachters wurde aus dem ehemals brach liegenden Areal eine im wahren Sinn blühende Landschaft. Besonders angenehm für die Besucher ist die Ruhe, kein Straßenlärm, keine Abgase in unmittelbarer Nähe, einfach pure Natur zum Erholen und Abschalten. Früher machte die Bierbrauerei Oettler mit dem Markenzeichen „Echt Oettler Bier“ auf gute Zeitzer Bierqualität aufmerksam. Leider gibt es sie nicht mehr! Heute sagen wir, echt Zeitzer Wein vom Kloster POSA, eingetragen in der europäischen Weinkartei. Wir freuen uns das Zeitz wieder eine Weinstadt ist und deshalb jedes 2. Jahr eine Zeitzer Weinprinzessin küren darf.

Im Juli 2012 wurde als Höhepunkt des 15 jährigen Bestehens die Weinklause mit ca 40 Plätzen eingeweiht. Diese Baumaßnahme macht uns und unsere Gäste zusätzlich zur Weinterasse wetterunabhängig. Seit 2016 haben einige Enthusiasten der Kultur- und Bildungsstätte Kloster POSA den Weinhof von der Familie Hörig übernommen, um das Klosterareal wieder zusammenzuführen und im Sinne des alten Klostergedanken einen Ort zum Leben und Arbeiten zu schaffen. Es ist nunmehr möglich das ehemalige Klostergelände in seiner Gesamtheit zu erkunden, auf der Streuobstwiese entlang der Klostermauer das Kloster zu umrunden und auf der Weinterasse ein paar entspannte Stunden zu verbringen. Unsere eigenen Weine und auf Wunsch ein entsprechendes Speisenangebot tragen zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Verehrte Weinfreunde, nun sind Sie dran, ein Besuch unseres Weinberges ist immer eine Reise wert. Kommen Sie vorbei und erfahren Sie mehr über die Wiederbelebung von Kloster POSA

Zum Abschluß möchten wir unseren Gästen einen Besuch der Stadt Zeitz empfehlen. Bestellungen für Familienfeiern, Weinverkostungen und Weinbergführungen nehmen wir gern entgegen.

Burg Pounzua und Kloster Posa

Der Bergsporn Posa ist einer der geschichtsträchtigsten und kulturhistorisch interessantesten Orte im Stadtgebiet von Zeitz. Hier befanden sich erst eine mächtige Burg und später ein bedeutendes Kloster.
In diesem Jahr jährt sich zum 900. mal die erstmalige Erwähnung der Erbauung der Klosterkirche auf Posa.
Die Entstehung des Kloster Posa

Bereits vor der Entstehung des Kloster Posa befand sich auf dem Bergsporn die Wallburg Pounzua als wendisches Machtzentrum mit einem Hain, in dem wendische Götter verehrt wurden. Historiker vermuten, dass vor den Wenden bereits die Germanen diesen Berg nutzten. Im Auftrag Otto des Großen wurden die Gebiete zwischen Saale und Elbe erobert und christianisiert.
An die Stelle der sogenannten „heidnischen Machtzentren und Heiligtümer“ wurden Klöster mit Kirchen errichtet. Die Entstehung des Kloster Posa auf den Traum eines Wenden zurückzuführen, gehört in die Welt der Sagen und Märchen. Der Entstehung von Klöstern in Spanien u. a. Orten wird diese Traumdeutung zugeschrieben. Es gab einen Mann in Amerika, der hatte einen Traum! Diesen Traum gilt es zu verwirklichen!

Die Burg Puonzoua (heute Posa)

Sie bestand aus der Hauptburg und einer Vorburg, die sich östlich der Kernburg auf der Hochfläche in Richtung Tröglitz erstreckte. Schon die enormen Ausmaße dieser Anlage zeugen von der Bedeutung, die sie einmal besessen haben muss.

Im allgemeinen wird die Wallanlage in das 6. Jahrhundert datiert und als slawische Burg des Gaues Puonzoua angesehen. Archäologische Funde aus der Vorgeschichte zeigen aber, dass die Wälle auch älter sein können. Zur Erinnerung an unsere slawischen Vorfahren, die Wenden, wurden die Wendensteine von Norbert Hörig, mit Unterstützung der Fa. Berge-Bau 1999 errichtet.
Das Benediktinerkloster Posa

Das im 11.Jahrhundert gegründete Kloster gehörte zu den ältesten und bedeutendsten im Stiftsgebiet. Von hier aus wurde die Landschaft um Zeitz kultiviert. Die Mönche führten einen verbesserten Landbau ein und gründeten zahlreiche Dörfer. Sie waren es auch, die Wein auf Posa anbauten. Das Kloster besaß eine bedeutende Bibliothek, die 1573 auf kurfürstliches Geheiß den Grundstock für die neue Landesschule in Pforta (Bad Kösen) bildete. Deren Bedeutung verdeutlicht die Tatsache, dass Paul Lange (Paulus Langius), Bibliothekar von Posa im 16. Jahrhundert, im Auftrag des Kaisers an einer Reichschronik arbeitete. Seiner Feder entstammt auch die Chronik des späteren Bistums Naumburg.
Die Kirche von Posa ist die Grabstätte des Klostergründers Bischof Dietrich.
Er wurde am 24. September 1123 vor dem Hochaltar niedergestochen und verstarb am
27. September. Er wurde am Tatort, vor dem Hauptaltar der Posaer Kirche begraben.
Ihm setzte 1998 Norbert Hörig ein Erinnerungs-Kreuz. Vor 900 Jahren wurde die erste Kirche auf Kloster Posa erbaut. Dieses Jubiläum 1114 – 2014 „Kloster und Kirche von Kloster Posa“ wird durch diverse Veranstaltungen gewürdigt.

Nachbemerkung: Bischoff Dietrich ist der Gründer des Kloster Riesa, der Städte Riesa, Zwickau, Plauen u.a. und hat deshalb eine besondere Bedeutung für Zeitz.

Anbaugebiet / Tradition

Geschichte und Gegenwart

Der Weinbau in Zeitz reicht bis in das 10.Jahrhundert zurück. 967 wurde Zeitz Bischofssitz. Der Wein besaß schon damals für die christliche Liturgie große Bedeutung.
Der älteste Nachweis zum Weinbau in Zeitz findet sich in der Urkunde vom 09. November 1121. Bischof Dietrich bestätigt darin die Stiftung des Benediktinerklosters Bosau (Posa).
Dabei werden auch Weinberge und Weingärten erwähnt. 1147 stiftete Bischof Udo I. den Nonnen vom Stephanskloster in Zeitz einen Weinberg, dessen Besitz dem Kloster 1154 durch Bischof Wichmann nochmals bestätigt wurde.

Durch die Eröffnung der Weinroute an der Weißen Elster im Mai 2004 wurde die alte Weinbautradition wieder belebt. Diese Weinroute verpflichtet alle anliegenden Winzer zur Traditionspflege. Insbesondere die Stadt Zeitz, die Eigentümer des ehemaligen Kloster Posa ist.

1997 erfolgte der erste Spatenstich für die bevorstehende Aufrebung durch Ina Kühn, Brigitta und Norbert Hörig.

Unsere Weinroute erstreckt sich über ca. 17 km. Sie führt im schönen Elstertal vom Weinhof Posa in Zeitz bis nach Trebnitz. Hier kann man wandern, spazieren gehen und entlang des Radwanderweges die reizvolle Natur erkunden. Als „Blaues Band“ verbindet die Weiße Elster Zeitz mit Leipzig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer geschichtsträchtigen schönen Heimat.
– Besuchen Sie die Baudenkmäler der über 1000 Jahre alten Stadt Zeitz und deren unterirdischen Gänge
– Gehen Sie auf Entdeckungsreise in und um unsere Stadt und genießen Sie die Gastlichkeit der Winzer, der Gaststätten und Hotels.
– Zeitz ist über seine Grenzen hinaus bekannt durch:
– Otto von Baensch, der unter Fürst Bismarck den Kaiser-Wilhelm-Kanal, den heutigen Nord-Ostsee-Kanal erbaute
– die Gebrüder Denhardt, denen Deutschland die Insel Helgoland verdankt
– den Edlen vom Kleefeld, der die Vierfelder-Wirtschaft begründete
– die männlichen Nachkommen von Martin Luther, die sich alle in Zeitz niederliesen
– Anna Magdalena Bach als eine „Zeitzerin“
– die Mutter von Robert Schumann, die in Zeitz lebte
– die Gräfin Cosel, verheiratete von Hoym, die klügste und schönste Frau am Hofe von August dem Starken. Sie ist ein historisches Bindeglied zwischen Sachsen und dem heutigen Sachsen–Anhalt.

Wünschenswert für die Weinroute in der Zukunft wäre die Einbeziehung des ehemaligen Weinortes Crossen an der Weißen Elster, wo bereits seit 1997 wieder am Eichberg-Rosental Weinstöcke wachsen.
Der Weinanbau an der Weißen Elster erstreckt sich vom Weihnhof Kloster Posa bis zur Wetterzeube, kurz vor der Grenze zu Thüringen.